Handbuch · 11
Changelog
1.2.1 (2026-10-15)
- Deutsche Oberfläche sagt „Datenquelle“: Seitenleiste, Einstellungen, Dateiverwaltung, Schema-Protokoll und API-Dokumentation verwenden jetzt durchgehend „Datenquelle“ statt „Data Source“ – wie das Handbuch.
- API-Dokumentation: Die Beispiele zu Anmeldung und eigenem Konto nutzen die neutrale Adresse
user@example.com.
1.2.0 (2026-10-13)
- Erste stabile Version: Die Beta-Phase ist beendet – ab dieser Version trägt IllusionDB keinen Zusatz „-beta“ mehr. Funktionell entspricht 1.2.0 der Version 1.1.9-beta plus der folgenden Korrektur.
- Behoben: Textfeld in einer neuen, noch nicht gespeicherten Zeile: In der Zeile unter „+ Neue Zeile“ ließ sich in Textspalten nichts eingeben – jede Eingabe wurde sofort wieder gelöscht (Datum und Zahl gingen). Ursache: Das native Eingabeereignis des Textfelds erreichte die Zeile zusätzlich zum eigenen Ereignis des Feldtyps und leerte den Entwurfswert. Jetzt zählt nur noch das eigene Ereignis.
1.1.9-beta (2026-10-10)
- Einrichtung mit zwei Haken: Der Einrichtungsdialog fragt jetzt, ob das Handbuch (Standard: an) und Demo-Daten (Standard: aus) installiert werden sollen. Die Demo ist eine Beispiel-Agentur „Brightline Studio“ als eigene SQLite-Datenquelle „Demo“ mit allen Feldtypen, allen Ansichten, Mediathek, Dokumenten-Vorlage, Skripten und Gruppen – später einfach löschbar. Schlägt eine Option fehl, bleibt der Account bestehen („Ohne weiter“). Für die Ersteinrichtung per
ADMIN_EMAIL/ADMIN_PASSWORDgibt es dazuINSTALL_MANUAL(Standardtrue) undINSTALL_DEMO(Standardfalse); neue Instanzen legen das Handbuch nicht mehr ungefragt beim Start an, bestehende bleiben unverändert. Siehe Einrichtung. - Test-Seed
idbseed: Neues Kommandozeilenwerkzeug (backend/cmd/idbseed), das eine laufende Instanz ausschließlich über die REST-API mit dem Demo-Bestand plus Testkonten, API-Token, Webhook und öffentlicher Tabelle füllt – idempotent, mit Stichproben am Ende. - Neues Erscheinungsbild: IllusionDB nutzt jetzt das gemeinsame Designsystem der IllusionForge-Apps (IllusionUI) und sieht aus wie IllusionCMS – gleiche Farben in Hell und Dunkel (Kontrast nach WCAG AA geprüft), die Seitenleiste folgt der gewählten Darstellung, Code-Felder bleiben immer dunkel. Eine gespeicherte Hell/Dunkel-Wahl bleibt erhalten.
- Dialoge und Bedienelemente wie in IllusionCMS: Fenster, Knöpfe, Eingabefelder, Menüs und Tabellen haben dieselbe Form wie im CMS. Sicherheitsabfragen (z. B. vor dem Löschen) und Namensabfragen erscheinen als eigener Dialog statt als Browser-Popup, Hinweise unten rechts; in einem offenen Dialog bleibt die Tab-Taste im Dialog, Esc schließt ihn. Der Umschalter für die Darstellung sitzt mit der Sprache in einer Zeile unten in der Seitenleiste.
- Oberflächensprachen über IllusionUI: Übersetzungen, Fehlermeldungen des Servers sowie Datums- und Zahlenformate laufen über das gemeinsame Sprachsystem der IllusionForge-Apps; gemeinsame Begriffe (Speichern, Abbrechen …) stammen von dort. Das Sprachmenü mit Flaggen hat einen Eintrag Projektstandard, der die persönliche Wahl wieder löscht. Ansichts-Module wechseln die Sprache sofort mit. Gespeicherte Sprachwahlen bleiben erhalten.
- Behoben: Eine Auto-Nummer-Spalte erschien nach jeder weiteren Schemaänderung derselben Datenquelle ein zweites Mal als normale Zahlenspalte.
- Behoben: Unter Windows gebaute Versionen blockierten wegen der Zeilenenden ihr eigenes Start-Skript (Content-Security-Policy), die Oberfläche blieb leer.
- Behoben: Anhang-Zellen fragten beim Aufbau kurz Vorschaubilder unter einer unvollständigen Adresse an (Fehler 400/404 in der Browser-Konsole).
1.1.8-beta (2026-10-09)
- Remote-Instanzen: Eine lokale IllusionDB kann sich mit einer anderen Instanz (z. B. dem Online-Server) verbinden und direkt darauf arbeiten – umgeschaltet wird oben in der Seitenleiste, ein gelbes LIVE-Banner zeigt an, dass jede Änderung sofort auf dem Server landet. Der API-Token der Verbindung wird verschlüsselt gespeichert.
- Headless-Modus: Die Admin-Oberfläche einer Instanz lässt sich abschalten (auch aus der Ferne über eine Remote-Verbindung), sodass dort nur noch die REST-API läuft – ohne Weboberfläche und ohne Login. Dazu die Umgebungsvariablen
HEADLESSundMASTER_TOKENsowieillusiondb -enable-adminals Notfall-Weg. - Gantt-Ansicht: Neue Ansicht (als View-Modul) für Projekt- und Meilenstein-Zeitleisten – Balken und Meilensteine per Maus verschieben und in der Länge ändern, Zeitraum aufziehen zum Anlegen, Untereinträge (Eltern-Spalte), Abhängigkeitspfeile mit Warnung bei Verletzung, Farben aus Farb-/Label-Feld, Zusatzspalten und Dauer links, Zoom Woche bis Jahr, Drucken/PDF und PNG-Export, schreibgeschützt schaltbar pro Ansicht.
- Ansichtseinstellungen: View-Module können jetzt auch Ja/Nein-Schalter, Auswahllisten und Mehrfach-Spaltenauswahl anbieten; der Einstellungsdialog scrollt bei vielen Feldern.
- Sicherheit: Neuer Einstellungs-Reiter „Sicherheit“ (nur Admins) mit sicheren Standardwerten: Sicherheits-Header (Content-Security-Policy, Schutz vor Einbetten/Clickjacking, HSTS, Referrer-Policy), CSRF-Schutz, Anfragegrößen-Limit, Login-Limit nur für Fehlversuche, Sitzungsdauer, Passwort-Mindestlänge, Ablauf von API-Tokens, Version und interne Fehlerdetails nicht mehr öffentlich, Webhook- und Remote-Netzwerkregeln. Nicht-Admins sehen keine Verbindungsdaten und Webhooks mehr; Server-Timeouts gegen langsame Verbindungen.
- REST-API:
fields-Parameter:GET /tables/{id}/records?fields=slug,geaendert(und/records/{pk}) liefert nur die genannten Spalten; bei reinen Tabellenspalten liest die Datenbank nur diese und berechnete Felder werden übersprungen.
1.1.7-beta (2026-09-15)
- Markdown-Editor mit Live-Vorschau: Ein einziges Eingabefeld ersetzt die alte Textarea mit umschaltbarer Vorschau – nur der Absatz, in dem der Cursor gerade steht, zeigt rohen, editierbaren Markdown-Text, alle anderen zeigen sofort das gerenderte Ergebnis (Obsidian/Typora-Stil). Aktiviert wird ein Absatz per Klick, beim Klick nach außen wird er wieder abgewählt; ein leer gebliebener Absatz wird beim Verlassen automatisch entfernt.
- Virtuelle Ordner in der Dateiverwaltung: Dateien lassen sich jetzt per Drag & Drop in einen Ordnerbaum einsortieren, analog zum Wiki-Seitenbaum – rein organisatorisch, ohne dass sich an der eigentlichen Speicherung etwas ändert. Ein Ordner lässt sich erst löschen, wenn er leer ist.
- Anhänge tabellen-/spaltenübergreifend wiederverwenden: Beim Bearbeiten eines Anhang-Felds öffnet + ein Fenster mit Upload und einer Auswahl bereits hochgeladener Dateien, gefiltert auf die Tabellen, für die der jeweilige Nutzer mindestens Leserecht hat – dieselbe Datei muss so nicht mehrfach hochgeladen werden. Die Dateiverwaltung zeigt eine geteilte Datei entsprechend nur noch einmal, mit aufklappbarer Liste aller Fundstellen, und hat selbst eine Upload-Funktion, um eine Datei vorab bereitzustellen, bevor sie irgendwo angehängt wird.
- Anhang-Dateien verschwinden nicht mehr automatisch: Eine Datei aus einer Zelle zu entfernen (oder eine Spalte/Datenquelle mit Anhängen zu löschen) löscht die Datei selbst nicht mehr – sie bleibt unverknüpft in der Dateiverwaltung erhalten und kann jederzeit wieder angehängt werden. Endgültig entfernt wird eine Datei nur noch über die Dateiverwaltung selbst.
- Wiki-Ansicht: Anhänge als Galerie im Seitenfuß: Ein Anhang-Feld lässt sich optional als sticky Galerie unten auf der Wiki-Seite anzeigen, nur wenn konfiguriert und die Seite tatsächlich Dateien hat; die Lightbox hat jetzt außerdem einen Download-Button.
- SQL-Terminal mit Snippets: Häufig genutzte SQL-Abfragen als Snippet speichern, in mehreren Tabs gleichzeitig offen halten (wie in VS Code), Snippets über die Seitenleiste öffnen, überschreiben oder löschen. Die Snippet-Liste ist ein-/ausklappbar.
- Fünf Sprachen: Die Oberfläche ist jetzt vollständig auf Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch und Italienisch verfügbar, inklusive einer projektweiten Standardsprache in den Projekteinstellungen.
- Docker im Linux-Paket: Der Docker-Compose-Stack steckt jetzt direkt im Linux-Release-Archiv — kein separater Download mehr nötig.
- Docker-Stack ganz ohne
.env-Datei nutzbar:docker compose up -d --buildreicht jetzt allein – der Verschlüsselungsschlüssel wird beim ersten Start automatisch erzeugt und direkt im persistenten Datenvolume gespeichert (übersteht damit auch ein späteres Rebuild), der erste Admin-Account lässt sich im Browser über den Einrichtungsassistenten anlegen. Wer Key/Admin-Zugangsdaten dennoch fest vorgeben möchte, kann weiterhin.env.examplenach.envkopieren und ausfüllen.
1.1.6-beta (2026-09-06)
- Neuer Feldtyp „Kind-Datensätze“: Verknüpfte Datensätze einer anderen Tabelle direkt in der übergeordneten Zeile anzeigen, inklusive Summen-Aggregation und CSV-Export.
- Lookup-/Rollup-/Kind-Datensätze-Verbindungen nachträglich bearbeiten: Die Zielspalte einer bestehenden Verknüpfung lässt sich jetzt ändern, ohne die Spalte neu anzulegen.
- Docker-Release-Paket: Fertiges
Dockerfile+docker-compose.ymlals eigenes Release-Artefakt für den Self-Host-Betrieb.
1.1.5-beta (2026-08-31)
- Eingebautes Handbuch: Dieses Handbuch läuft direkt in der App, durchsuchbar, ohne Internetzugriff.
- Vier neue Ansichten: Wiki (Seitenbaum mit Drag & Drop), Kalender, Dokumentenansicht und Kanban (mit frei konfigurierbaren Spalten und manueller Kartenreihenfolge) — zusätzlich zur klassischen Tabellenansicht.
- Dokumenten-Generator: Vorlagen direkt aus der App heraus als PDF, PNG oder JPG erzeugen.
- SQL-Import-Assistent: Bestehende
.sql-Dateien per geführtem Dialog importieren. - Öffentlich lesbare Tabellen: Einzelne Tabellen per Schalter öffentlich zugänglich machen, wahlweise mit Token-Zugriff über einen URL-Parameter.
- Eigene REST-Endpunkte per Skript: Custom-Endpoints und Automatisierungs-Hooks als selbst geschriebenes JavaScript, direkt in der App bearbeitbar und testbar.
- Ansichten sind jetzt Module: Grid, Kanban, CMS und die anderen Ansichten laufen als austauschbare View-Module — die Grundlage für alle vier neuen Ansichten oben.
- Ein-/ausklappbare Seitenleiste in der Hauptnavigation.
- Filter mit Auto-Vervollständigung für Fremdschlüssel- und Links-Spalten.
1.0.0 (2026-08-20)
- Neue Plugin-Architektur für Feldtypen: Jeder Feldtyp läuft als eigenständiges WASM-Modul — die Grundlage für alle seither dazugekommenen Feldtypen und Ansichten.
- Skript-Engine: Eigene JavaScript-Skripte für Custom-Endpoints und Datensatz-Hooks (created/updated/deleted), direkt in der App verwaltet.
- 1:n-Verknüpfungen ganz ohne SQL über den Spalten-Assistenten anlegen.
- Datenquellen-Schema exportieren/importieren als JSON.
- SQLite-Datenquellen direkt herunterladen.
- Eingebauter SQL-Schema-Viewer im Grid-Werkzeugkasten.
- Formel-Editor mit Referenz: Popover mit allen verfügbaren Operatoren und Funktionen.